Das Thema „Grenzen“ führte die Ethikgruppe der 8. Klassen in die Ausstellung „Sag Schibboleth! – Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen“ im Jüdischen Museum, Hohenems.
„Während man von Globalisierung und internationaler Gemeinschaft spricht, werden überall in der Welt neue Grenzzäune und Mauern errichtet: um Staaten, besetzte Territorien und exklusive Wohnsiedlungen, zwischen öffentlichem und privatem Raum. Manche dieser Grenzen sind sichtbar, andere werden durch Sprachtests oder biometrische Verfahren gezogen. Grenzen entscheiden über Leben und Tod, über „Identität“ und „Fremdheit“, Zugehörigkeit und Ausschluss…“ (aus dem Katalog zur Ausstellung)
Die Auseinandersetzung mit Grenzen ist also auch ein Thema des Ethikunterrichts. Die Ethikgruppe besuchte deshalb am 24. Oktober diese Ausstellung unter der Begleitung von Dir. Schelling.
Gleichzeitig besuchten die Religionsgruppen den Gedenkweg Bregenz, der sich mit Widerstand und Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzt.
Die Religionsgruppen der achten Klassen des BORG Lauterach sind am 24. 10. im Rahmen einer Exkursion den Bregenzer Gedenkweg an Widerstand und Verfolgung zwischen 1938 und 1945 gegangen. An den einzelnen Stationen erzählte Herr Prof. Eder die Geschichte der erwähnten Personen (Karoline Redler, Ernst Volkmann usw.) und erläuterte die Besonderheit der jeweiligen Orte (Gestapo-Hauptquartier, Gefängnis in der Oberstadt etc.). Für die Schülerinnen und Schüler wurde so deutlich, dass auch hier in unserer Heimat „Orte des Schreckens“ existierten und abstraktes Wissen konnte an den einzelnen Schicksalen konkret erfahrbar gemacht werden.





