Als wir von den Lehrpersonen eine Woche vor Beginn des Sprachenprojektes von diesem erfuhren, waren wir etwas ratlos: Mitbringen sollten wir Bücher, die unsere Kindheit prägten und Farbstifte – wir wussten nicht genau, was bei diesem Projekt auf uns zukommen würde.
Am ersten Projekttag kamen wir alle, mit unseren Kindheitsbüchern gewappnet, in die Schule. Da wir aus vielen verschiedenen Kulturkreisen stammen, waren die Bücher in unterschiedlichen Sprachen. Gleich am ersten Tag gestalteten wir unsere Sprachen-Männchen, indem wir mit Buntstiften die Sprachen, welche wir sprechen, einzeichneten. Danach stellten wir im "Sprachen-Café" unseren Mitschülern die Bücher vor. Aus den drei besten Geschichten, schrieb jede Klasse eine Hybrid-Geschichte. Dazu erstellte die A-Klasse und die C-Klasse einen Fotoroman, die B-Klasse zeichnete ihre Geschichte szenenweise und bereitete sie in Form eines Bilderbuchkinos auf. Stolz präsentierten wir, trotz technischer Komplikationen, am Ende der Woche unsere Projekte vor dem Lehrkörper und den drei teilnehmenden Klassen.
Das Kreativprojekt jeder Klasse wird zum Wettbewerb „Ana-Log und Digi-Tal“ der Stadtbücherei Dornbirn eingesendet. Durch das Projekt haben wir mehr über die Kulturen unserer Mitschüler gelernt und auf jeden Fall sehr viel Spaß gehabt.
Text: Rachel, Noah, Carmen (5c)




