Shakespeare-Aufführung durch die Bühnenspielgruppe
Grenzen wachsen - so scheint es - schneller wieder nach, als man sie entfernen kann, ob in uns oder außerhalb - aber es gibt in vielen Kulturen einen Tag, an dem alles grenzenlos ist:
sei es im Fasching oder zur Mitsommernacht. Wie um die Einengung zu kompensieren, verwischen sich dort nicht nur Sein und Schein, Traum und Wirklichkeit, sondern auch Land und Leute.Shakespeares Sommernachtstraum liefert eine immerwährende Vorgabe für dieses Aussteigen, die Sehnsucht nach dem Chaos. Aus diesem Grund suchen Schüler/innen aus drei Schulen nach einem Sinn im Strudel der Ereignisse dieser Sommernacht. Sie benutzen das Feen- und Geisterreich und die Liebe und die Eitelkeit der Shakespeare’schen Figuren, um eine neue Sicht auf den Körper, die Stille, das Sein und das Nicht-Sein zu finden.
In Martin Sommerlechners Inszenierung spielt auch die Musik eine zentrale Rolle: Gyöngyi Ellensohn hat diese gemeinsam mit dem Ensemble der Musikklassen für diesen Abend vorbereitet und damit das Spiel auf der Bühne begleitet. So waren unsere Schüler/innen an einem Gesamtkunstwerk beteiligt: Theater, Film und Musik bildeten einen unserer Beiträge zu den Tagen kultureller Bildung an Schulen.




