Um neue Motivation und Wissen für die bevorstehende Forschungsarbeit zur Euthanasie im Nationalsozialismus zu sammeln, nahmen Schüler*Innen des Borg Lauterach gemeinsam mit Schülerinnen des Sacre Coeur Riedenburg an einer Gedenkveranstaltung im Vorarlberg-Museum teil.
Zu Beginn der Veranstaltung hielten die Schüler*Innen ein von der Lebenshilfe erstelltes Banner mit den Namen der 292 bekannten Vorarlberger Euthanasie-Opfer im Kreis um die Besucher*Innen in die Höhe.
Mit Worten von Gerhart Hofer, Direktor der Kathi-Lampert Schule und einer von Thomas Matt moderierten, sehr berührenden Diskussionsrunde, in der Angehörige von Euthanasie-Opfern ihre Geschichten teilten, wurde das Schweigen erneut gebrochen und wieder ein Stück mehr Bewusstsein über die Opfer des Faschismus geschafft.
Als Abschluss der Veranstaltung las Daniela Grabher einen sehr emotionalen Brief an Kathi-Lampert, ebenfalls ein Todesopfer der Euthanasie, vor.
Die Schüler*Innen des BORG Lauterach und des Sacre Coeur Riedenburg werden sich in den nächsten Monaten bemühen, gemeinsam mit Fr. Prof. Ehe, Hr. Prof. Sprickler und weiteren, noch mehr über die Opfer der Euthanasie im Bereich Vorarlberg herauszufinden, nachzuforschen und aufzuklären.
Da die Euthanasie-die Ermordung von körperlich sowie geistig behinderten Menschen im Nationalsozialismus, ein sehr unbekanntes, versteckt gehaltenes Thema ist, gilt es mehr darüber herauszufinden und vor allem auch andere Menschen über diese grausamen Massenmorde aufzuklären sowie Präventionsarbeit zu leisten, um in Zukunft faschistoide Strukturen zu verhindern
Bericht von Simon Zudrell, 7b




