Roman Ilg (Matura 1994) informierte unsere SchülerInnen in einem Video-Chat über sein Leben als Lehrer und stellvertretender Schulleiter an einer internationalen Schule in China. Ebenfalls mit dabei war der Direktor der Schule. Für unsere SchülerInnen interessant war der Vergleich der Schulsysteme. Die internationale Schule, an der Roman Ilg unterrichtet, hat einen europäischen pädagogischen Ansatz, wodurch SchülerInnen recht viel Freiheit haben und vergleichsweise wenig unter Druck stehen. Im Unterschied dazu ist der Leistungsdruck, dem sich die SchülerInnen schon von klein auf in den staatlichen Schulen stellen müssen, sehr groß. Denn nur die Besten schaffen es an die Universitäten, die sehr gute berufliche Perspektiven eröffnen. Die SchülerInnen erfuhren auch, dass in China rund um die Uhr im Schichtbetrieb gearbeitet wird, weshalb z. B. große Gebäude sehr viel schneller fertiggestellt werden können. Und dass das öffentliche Verkehrsnetz sehr gut ausgebaut ist, sodass man z. B. in Zügen mit 400 km/h von einer Stadt in die andere reisen kann.
Insgesamt wurden unsere SchülerInnen auch darauf aufmerksam, dass sowohl Österreich als auch Deutschland in vielen Ländern internationale Schulen betreiben, die vor allem ein Angebot an Menschen sind, die dort als Ex-Pats arbeiten. Sie erfuhren auch, dass die LehrerInnen, die in diesen Schulen unterrichten, vergleichsweise sehr gut verdienen.







